Rico Neapolitano

Die Zeichnungen und Illustrationen von Steffen Leischner untermalen keine Geschichten – sie sind die Geschichten selbst. Mit klaren Linien und reinen Farben, mit Poesie, Sinnlichkeit, Tiefgang und Frohsinn erzählt er von Fern- und Heimweh, Sehnsucht, Liebe, Stille und Muße. Er erschafft mit Fantasie, Augenzwinkern und Können ein eigenes, großes maritimes Universum, wobei Verspieltheit und Ernsthaftigkeit zu einem harmonischen Ganzen werden: der Liebe zur See und zum Leben.

Anna Vidall

Da hat jemand eine Brücke geschlagen und eine Tür hinterm Horizont geöffnet, genauer gesagt ein Tor hinterm Horizont des Horizonts.
Treten Sie ein. Legen Sie Ihre Schuhe und Kleider an der Garderobe ab. Hier bekommen Sie Flossen und Schuppen.
Hier hat jemand die Erde samt Meer auf den Kopf gestellt. – Wie Umkehrbilder unserer tönenden, großen, sensationellen Welt.
Still, heiter, zart und genau das ist das Meer hinterm Horizont des Horizonts:
Die maritimen Zeichnungen von Steffen Leischner sind eine Einladung unseren erwachsenen und kindlichen Sehnsüchten freien Lauf zu lassen und unserem Horizont auf den Schlips zu treten.

Carsten Poster

Steffen’s Traumkunst versetzt den Betrachter in einen besonderen Zustand. Betrachter, Träumer und Traumgestalt verschmelzen.
Und die Welt erscheint innen – nicht außen!

Alexander Seraphin

Beim Betrachten der Zeichnungen von Steffen Leischner fallen mir folgende Worte ein:

  • Verspielte Aufgeräumtheit
  • Königliches Vergnügen
  • Stilreichtum und Stiltreue
  • Entwaffnende Unschuld
  • Verbindene  Autonomie
  • Jedes Bild eine Reise
    &
  • Liebe bis zum Himmel hoch

Ich ziehe meinen Hut, denn hier darf ich wehrlos sein mit all meinen Sehnsüchten.
Ich wünsche ihm (für uns alle) sehr viel Erfolg.

Gunnar Schulz

Mit leichter Feder und klarem Strich entsteht eine eigene Welt – zieht einen in die Tiefe und lässt gleichzeitig schmunzeln.
Es ist diese tiefgründige Leichtigkeit, mit der Steffen Leischner den Betrachter und die Betrachterin mit seinen Bildern in den Bann zieht. Eine ganze Geschichte versteckt sich in den vordergründigen Bildern.
Der laszive Blick eines im und vor dem Mond ruhenden Wesens, der in und mit sich Eins ist. Dabei noch mit einer Spur Aggressivität – mit der punkigen Frisur eines Unterwasserwesens („Der Ruhende“).
Oder die Fast-Berührung eines verspielten Paares, die sich im Neugeborenen begegnen. Wesen – geschlechtslos und doch voller Sinnlichkeit („snooze de luxe“).
Unausgesprochenes Versprechen – in klaren Farben und mit gefühlvoller Klarheit verzaubert Steffen Leischner so die Menschen, die sich auf seine Werke einlassen.
Es ist also nicht die Schwere der Aussage, nichts Monumentales – eher das kindlich verspielt ernsthafte, das anzieht und neugierig macht auf weitere Zeichnungen und Bilder aus dem kleinen Berliner Hinterhausatelier.

Mateo Seidel

Die Zeichnungen von Steffen Leischner erscheinen mir manchmal fremdartig, wie aus einem fernen, unerforschten Land. Seine Fantasie geht unbeschrittene, mal geheimnisvolle Wege. Aber immer sind seine Bilder für mich ein Ausdruck von Zuneigung und Liebe. Er ist der Botschafter eines Landes, das im Himmel wurzelt, im Wasser tanzt und der Erde eine Melodie gibt.

Matthias Kort

Wenn Einer weiß, wo Vineta versunken liegt – dann er.
Und wenn einer beschreiben kann, wie Atlantis aussah und immer noch aussieht – dann er.
Mit seinen Stiften träumt Steffen Leischner auf Papier.
Und ob in Farbe oder Schwarzweiß: Es leuchtet und schimmert immer:
geheimnisvoll, ganz weit draußen, ganz tief unten:
Le grand bleu, the Big Blue, das Große Blau.

Sibylle Marx

Die Zeichnungen von Steffen Leischner sind klar und doch geheimnisvoll. Die Farben sind kräftig und doch sanft, die Formen sind einfach und doch vielschichtig.
Was die Bilder erzählen (wollen), erschließt sich nicht immer sofort.
Man schaut, nimmt sich Zeit. Lässt die Gedanken fließen und lässt Assoziationen zu.
Dann kann man Geschichten hinter den Geschichten entdecken oder erleben, dass Geschichten im eigenen Kopf entstehen.

Leon Martini

Mal sind es kleine, mal sind es großformatige Bilder. Doch immer sind es großartige, prachtvolle und doch zarte Darstellungen, die gleichsam nah und fern erscheinen.
Und dann, kaum spürbar verliert man sich im Farben- und/oder Detailreichtum seiner Bilder, um dann verblüfft festzustellen, dass die eigene Fantasie Flügel bekommen hat und man sich beschenkt und reich fühlt.
Ja, die Zeichnungen von Steffen Leischner sind wie vom Himmel gefallene Geschenke, die unseren, sich manchmal grau fühlenden Seelen ihre Farbe und Heiterkeit zurückgeben.

Marie Rogall

Wenn es etwas gibt, was es – wenn schon nicht meinem Körper und nicht meinen Augen – jedoch meiner Seele erlaubt, inmitten einer Stadt wie Berlin einfach am Meer zu sitzen, dann sind es die Bilder von Steffen Leischner.
Das nenne ich: tief.
Das nenne ich: weit.

Gabriel Svensson

Die Schwarz/Weiß-Zeichnungen von Steffen Leischner zeigen mir Tiefblick, Sinnlichkeit und Erotik fernab von Mode, Medienrummel und Massentauglichkeit:
Ein stilles Geschenk in einer lauten Zeit.
Seine farbigen Bilder geben mir etwas von meiner Kindheit zurück: die Lust am Entdecken und Geschichtenausdenken.
Seine gemalten Träume lassen mich selbst wieder träumen und ein wenig freier denken, – ohne Schablonen und mit meinen eigenen Farben.

Eva-Maria Leder & Klaus Franz

Steffen Leischner ist ein Künstler, der mit seinen Stiften spielerisch und mit Liebe zum Detail fantasievolle Wesen und Welten erschafft. Seine Bilder sind wie ein Aquarium, in das man hineintauchen kann, erfrischt und mit einem Schmunzeln wieder zurückkehrt.

Weitere Kommentare gerne an steffenleischner@freenet.de